Information zum geplanten Umbau und zur Sanierung des Bürgerhauses

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie Sie vermutlich mitbekommen haben, wollen wir versuchen, unser Bürgerhaus zu sanieren und umzubauen. Dieses große Vorhaben planen wir seit September 2025 intensiv und haben nun ein Konzept erstellt, welches wir, gemeinsam mit einem Zuschussantrag beim Land Rheinland-Pfalz eingereicht haben.

Vorab ein paar Informationen, die zur Einordnung unserer Überlegungen eine Rolle spielen:

Nachdem wir 2025 aus den Verhandlungen und Planungen mit der Kirche austreten mussten, haben wir im Gemeinderat besprochen, die Sanierung und Erweiterung des jetzigen Bürgerhauses zu prüfen und per Ratsbeschluss am 18.09.2025 die Planungsleistungen dazu an das Architektenbüro mit dem wirtschaftlichsten Angebot, die FOR Architekten PartGmbH aus Altenkirchen, vergeben

Ziel bei der beauftragten Planung war und ist es, die Bausubstanz zu sanieren und zu stärken, die Schäden zu beheben, die Dachkonstruktion zu verändern, eine bessere und multifunktionale Nutzung für alles Bürger und Vereine/Gruppierungen Guckheims möglich zu machen, sowie ein neues, modernes Dorfzentrum zu schaffen, für alle Generationen. Dabei wurden bekannte Probleme benannt: Schall- und Lärmschutz, Nutzung Jugendraum, fehlender Platz für z.B. Musikverein und NABU-Gruppe und noch einige Punkte mehr. Dieses alles muss in der Planung berücksichtigt werden.

Neben den Planungsrunden im Rat und im Bauausschuss, mit der Verbandsgemeinde und dem Architektenbüro, gab es zudem bereits einige Gespräche hinsichtlich des Lärmschutzes mit Anwohnern und gute Hinweise bzw. Anpassungen dazu, die in die derzeitige Planung einflossen.

Laut dem Vorabergebnis (kein Gutachten!) vom Ingenieurbüro Pies aus Boppard-Buchholz zum Lärmschutz, wird das Gebäude diesbezüglich nicht das Problem werden, sondern vor allem die Nutzung des Außenbereichs. Hier werden wir in erster Linie durch eine Nutzungssatzung eine Regelung finden müssen. Was baulich machbar ist, ist noch eine Hausaufgabe für uns. Wir haben bereits jetzt eine Lärmschutzwand, bzw. die Kosten dafür, eingeplant, über deren Wirkung aber noch zu sprechen sein wird. Das Vorabergebnis war für uns zunächst wichtig, um die Bauausstattung und damit die Kosten für einen Zuschussantrag beim Land zu ermitteln. Die Frist zur Einreichung eines Förderantrags läuft Mitte September ab.

Es ist geplant weitere Gespräche mit Anwohnern und Interessierten zu führen, um über etwaige Bedenken zu sprechen und in der Endplanung zu berücksichtigen.

Am Ende des Prozesses werden wir eine deutliche Verbesserung in all den Eingangs aufgelisteten Feldern erreicht haben.

Allerdings werden wir kein finanzielles Harakiri betreiben und, trotz lösungsorientierter Herangehensweise, keinen Bau „auf Teufel komm raus“ anstreben. Wir haben eine Verantwortung allen unseren Bürgern gegenüber, aber auch und vor allem, den unmittelbaren Anwohnern, welcher wir gerecht werden wollen.

Aufgrund der Tatsache, dass wir 2026 noch Schwerpunktgemeinde sind und der derzeitige Zustand unseres Bürgerhauses ein Handeln im Grunde unabdingbar macht, wäre es in unseren Augen fahrlässig, eine solche Verbesserung (wie geplant) nicht anzustreben.

Im Mai/Juni 2027 kennen wir die finanziellen Grundlagen und wollen dann eine endgültige Entscheidung über das Projekt treffen. Bis dahin werden wir intern und in Absprache mit den Fachbehörden, den Anwohnern und weiteren Fachleuten die Planung voranbringen. Wenn möglich bis zur Bauantragsreife.

Unterm Strich gibt es derzeit noch einige Unwägbarkeiten:

In erster Linie finanziell.

Da bei der Sanierung des Bürgerhauses auch die Verbandsgemeinde mit dem Feuerwehrhaus beteiligt ist, gibt es im Vorfeld und bei der Finanzierbarkeit einen weiteren Faktor, der in unsere Überlegungen einfließen muss.

Aber :

Soweit erstmal zur Information zum Projektstand. Es bleibt spannend.

Sollten Sie Fragen zu diesem haben, stehe ich gerne zur Verfügung. Sobald das „finale“ Konzept steht, informieren wir.

Herzliche Grüße, Benjamin Becker, Ortsbürgermeister